Was kostet eine Rohrsanierung? Die Faktoren im Überblick
Was eine Rohrsanierung kostet, hängt an vier Dingen: der Länge der Leitung, dem Durchmesser, dem Schadensbild und der Zugänglichkeit.
Beispiele aus der Praxis
Eine undichte Verbindung der Abwasserleitung unter der Bodenplatte sanieren wir von einem Zugang im Haus aus, je nach Schaden für 1.000 bis 3.000 € netto, an einem Tag und ohne Baustelle. Ein verbindliches Angebot erhalten Sie nach der Kamerabefahrung.
Dieselbe Reparatur, zwei Wege:
| Sanierung von innen (R&H) | Aufstemmen und Erneuern |
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Was den Preis bestimmt
- Länge: Je länger die betroffene Strecke, desto mehr Material und Arbeitszeit.
- Durchmesser: Je größer das Rohr, desto mehr Material.
- Schadensbild: Ein einzelner Schaden lässt sich mit einem Kurzliner günstiger beheben als eine durchgehend beschädigte Leitung.
- Zugänglichkeit: Ist ein Schacht oder Zugang in der Nähe, geht es schneller.
Warum die Sanierung von innen meist günstiger ist
Beim Aufstemmen oder Aufgraben kommen zu den Kosten für das Rohr selbst die Arbeiten an Boden, Estrich oder Erdreich dazu, die Wiederherstellung von Fliesen, Parkett, Pflaster oder Garten und die Zeit, in der Räume oder Zufahrt nicht nutzbar sind. Bei der Sanierung von innen entfallen diese Posten. Das Beispiel oben zeigt den Unterschied: ein Tag statt einer Woche, eine Firma statt vier.
Wer zahlt die Sanierung?
Nach unserer Erfahrung übernimmt in rund 95 Prozent der Fälle eine Versicherung die Kosten, etwa die Gebäudeversicherung. Was Ihre Versicherung im Einzelfall übernimmt, klären Sie bitte direkt mit ihr.